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Material Reporting

Giftige Schwermetalle und andere gesundheitsgefährdende Substanzen gelangen über Schmutzwasser, Verbrennungsprozesse und Müll in die Umwelt und finden von hier aus den Weg in die Nahrungskette. Um die Umwelt und letztendlich die menschliche Gesundheit zu schützen, sind für den Gebrauch dieser Substanzen verbindliche Grenzwerte vorgeschrieben; teilweise ist ihre Verwendung inzwischen vollständig untersagt.

REACH, RoHS, WEEE, ELV, RRR und die Hong Kong Convention (HKC) sind die bekanntesten Vorschriften. Darüber hinaus existiert weltweit eine Vielzahl weiterer gesetzlicher Auflagen, und deren Anzahl wächst kontinuierlich. Zur Erfüllung aller dieser gesetzlichen Auflagen ist es unumgänglich, Materialinformationen auch über alle Stufen der Lieferkette hinweg einzufordern. Wobei es ohne Systemunterstützung äußerst schwierig, wenn nicht unmöglich sein dürfte, entlang einer globalen Lieferkette aussagefähige Daten auszutauschen.

Hier kommt CDX zum Einsatz. CDX ermöglicht es, die notwendigen Informationen über alle Stufen der Lieferkette hinweg zu erstellen, zu empfangen und zu bewerten, wobei Geschäftsgeheimnisse, z. B. über die Vorlieferanten, geschützt bleiben.


 

CDX unterstützt "Substances of Concern in Products" (SCIP) Datenbank Reporting für geänderte Abfallrahmenrichtlinie

DXC Technology nimmt aktiv an den technischen Überprüfungen und Validierungen zur Implementierung der SCIP-Datenbank teil. Grundlage für die Berichtspflichten für die SCIP-Datenbank ist die Berichterstattung gemäß REACH Artikel 33, die die vorhandene ECHA IUCLID REACH Chemikalien Datenbankarchitektur nutzt, welche noch weiterentwickelt wird. Das DXC CDX-Team überprüft derzeit die IUCLID-Schnittstellenspezifikationen sowie die vorläufigen SCIP-Anforderungen und bereitet Funktionen vor, um unsere Kunden bei der Erfüllung der SCIP-Berichtspflichten zu unterstützen. Sobald die SCIP-Schnittstellenspezifikation verfügbar ist, wird DXC an der Bereitstellung einer Schnittstelle für den vom Kunden autorisierten teilautomatisierten Upload von CDX-Daten in die SCIP-Datenbank arbeiten. Erforderliche Systemerweiterungen zur SCIP-Berichterstattung werden in CDX implementiert werden, sofern diese für die REACH-Konformität unserer Kunden notwendig, angemessen und technisch machbar sind.

Unternehmen, die CDX heute schon aktiv nutzen, um vollständige Material- und Stoffdeklarationen für REACH-SVHC-Produkte in der Lieferkette zu erfassen und zu pflegen, werden gut vorbereitet sein, um die Anforderungen der SCIP-Berichterstattung und andere relevante Aspekte der REACH-Verordnung zu erfüllen. CDX bietet umfassende Funktionen und einen systematischen Ansatz für die Sammlung und Analyse von Stoffen, die im Rahmen der REACH-Verordnung relevant sind. CDX deckt auch viele andere Anliegen in Bezug auf den Produktinhalt ab, beispielsweise regulatorische Schwellenwerte, Verfallsdaten und Ausnahmen. CDX ist seit 2011 führend in der branchenübergreifenden Datenerfassung, Berichterstattung und Analysen zu regulatorischen Stoffen, Produktnachhaltigkeit und damit einhergehender Unternehmensverantwortung.

Mit der Richtlinie (EU) 2018/851 der Europäischen Kommission (EG) wird die Richtlinie 2008/98 / EG über Abfälle (Abfallrahmenrichtlinie) dahingehend geändert, dass alle EU-Produkthersteller und -Importeure verpflichtet werden, Informationen zur Produktregistrierung in eine zentrale Stoffdatenbank einzugeben für alle Artikel und komplexen Produkte, die Stoffe der REACH-Kandidatenliste mit mehr als 0,1 % ihres Gewichts enthalten. Durch die Änderungen wird auch die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) angewiesen, die Datenbank zu erstellen, in dem diese Produktregistrierungen vorgenommen werden. Die ECHA hat die initiale Entwicklung der Datenbank für diese besorgniserregenden Stoffe in Erzeugnissen (Substances of Concern In Products - SCIP) abgeschlossen. Die SCIP-Datenbank sammelt und pflegt diese Informationen zu Produkten und Substanzen und stellt Abfallverwertern und Verbrauchern auf Anfrage Informationen zur Verfügung. Diese Informationen sollen weitere gefährliche chemische Belastungen verringern und die Kreislaufwirtschaft fördern.

Jeder EU-Mitgliedsstaat wird individuelle Vorschriften definieren, um die SCIP-Meldepflichten bis 2020 durchzusetzen. EU-Produkthersteller und -Importeure beginnen am 5. Januar 2021 mit den Meldungen in die SCIP-Datenbank. Die Registrierung ist eine Erweiterung der REACH-Verpflichtung vom Juni 2011, nachgelagerte Produktempfänger über das Vorhandensein besonders besorgniserregender Stoffe (SVHC) zu benachrichtigen. Betroffene Hersteller und Importeure von EU-Produkten sind gesetzlich dazu verpflichtet zu wissen, welche Produkte betroffen sind. Sie müssen über die erforderlichen Informationen für den Eintrag bei der Implementierung verfügen. Die Richtlinien schreiben vor, dass jedes Unternehmen, das ein relevantes Produkt (einen Artikel oder ein komplexes Produkt) in der EU herstellt oder in die EU importiert, einen entsprechenden Bericht erstellt (bekannt als "Once An Article, Always An Article" bzw. O5A-Beschluss). Daher haben auch die Lieferanten eine Meldepflicht, selbst wenn nur der Enderzeuger der Importeur in die EU ist.

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ECHA
(European Chemicals Agency)

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CLP
Regulation 1272/2008/EC on
Classification, Labelling and Packaging of substances and mixtures

ELV
Directive 2000/53/EC:
End of Life Vehicles

EU-SRR
Regulation 1257/2013/EC:
Ship Recycling Regulation

HKC
Hong Kong Convention for the
Safe and Environmentally Sound Recycling of Ships

POP
Regulation (EU) 2019/1021: on
Persistent Organic Pollutants

REACH
Regulation 1907/2006/EC:
Registration, Evaluation and Authorization of Chemicals

RoHS
Directive 2011/65/EU:
Restriction of the Use of
Certain Hazardous Substances

RRR
Directive 2005/64/EC:
Type-approval of motor vehicles
with regard to their Reusability, Recyclability and Recoverability

SOLAS
International Convention for the
Safety of Life at Sea

WEEE
Directive 2002/96/EC:
Waste Electrical and Electronic Equipment

WFD
Directive (EU) 2018/851 amending Directive 2008/98/EC on waste:
Waste Framework Directive